ZukunftsForum IV: Denken und Arbeiten in der Welt von morgen

Der ZukunftsMonitor

Im Januar führte das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Auftrag des BMBF eine repräsentative Befragung zum Thema „Wissen schaffen – Denken und Arbeiten in der Welt von morgen“ durch. Über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworteten 20 Fragen zu Veränderungen in der Arbeitswelt vom morgen.

Automatisierung, Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern, wie wir leben und arbeiten. Aber nehmen uns Roboter Arbeitsplätze weg – oder nur gefährliche und monotone Aufgaben ab?

Eines der wichtigsten Ergebnisse der Befragung: Die Mehrzahl der Befragten des ZukunftsMonitors glaubt, dass sich unsere Arbeitswelt spürbar verändern wird.

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Die Umfrage zeigt auch, dass die Menschen in Deutschland mit gemischten Gefühlen auf die Zukunft der Arbeit blicken. 84 Prozent der Befragten denken, dass durch die Digitalisierung der Unterschied zwischen hohen und niedrigen Gehältern weiter zunimmt. Fast 60 Prozent glauben außerdem, dass durch die Veränderungen Jobs verloren gehen könnten.

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Gleichzeitig nehmen viele Bürgerinnen und Bürger positive Aspekte der technischen Entwicklung wahr. So können sich 73 Prozent vorstellen, dass in Zukunft die Technik hilft, Menschen mit Beeinträchtigungen besser an der Arbeitswelt teilhaben zu lassen. In einer anderen Frage gehen die Meinung wieder stärker auseinander: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen nur etwas mehr als die Hälfte durch die Digitalisierung gestärkt. 41 Prozent hingegen erwarten hier keine positive Effekte. Weitgehend einig sind sich die Befragten, dass lebenslanges Lernen wichtig bleibt. 90 Prozent sehen als unerlässlich für beruflichen Erfolg an, sich fortwährend fortzubilden.

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Laden Sie hier die vollständigen Ergebnisse des ZukunftsMonitors als PDF herunter.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung des BMBF zum vierten ZukunftsMonitor.