ZukunftsForum III: Lehren, Lernen & Leben in der digitalen Welt

Die Experten und Themenpaten

Die ZukunftsForen werden von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen begleitet, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Auskunft in Fachfragen geben und dabei helfen, die Diskussionen in den übergreifenden Zusammenhang einzuordnen.


Erfahren Sie hier mehr über die Expertinnen und Experten, die das dritte ZukunftsForum begleiten.


Michael Härtel

Michael Härtel ist Leiter des Arbeitsbereichs „Digitale Medien, Fernlernen, Bildungspersonal“ im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Digitalisierung der Arbeitswelt und der Berufsbildung, Medienkompetenz von Auszubildenden und Ausbildungspersonal sowie die berufliche Weiterbildung per Fernunterricht. Dabei berät und begleitet er auch Fördermaßnahmen des BMBF im Themenfeld „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“. Bevor Härtel 1992 zum BIBB kam, war er Werkstattleiter bei der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung gGmbH (GAB). Für den studierten Soziologen und Historiker kommt es bei digitaler Bildung auch darauf an, aus den vielen gelungenen Projekten und Insellösungen, die im Themenfeld „Digitalisierung“ inzwischen entstanden sind, eine nachhaltig wirksame gemeinsame Strategie für Betriebe und Berufsschulen zu entwickeln.

Greta Luise Hoffmann

Greta Luise Hoffmann studierte Produktdesign an der HfG Karlsruhe und ist als Spieldesignerin, Grafikerin und Dozentin tätig. Sie leitet das GameLab in Karlsruhe. Die Produktionsstätte und Forschungseinrichtung widmet sich interaktiver Kunst und dem Medium Spiel als Kunstwerk. Es arbeitet dabei mit Institutionenwie dem ZKM oder dem KIT zusammen und ermöglicht es Studierenden der Staatlichen Hochschule für Gestaltung selbst interaktive Kunst und Computerspiele zu veröffentlichen. Greta Luise Hoffmann hat Lehrerfahrung im Bereich Gaming am Institut für Postdigitale Narrativität des Fachbereichs Medienkunst der HfG sowie in Gamedesign an der Akademie für Kommunikation in Pforzheim und war jahrelang als Grafikdesignerin am FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe tätig. Als Diplomprojekt entwickelte sie das mehrfach preisgekrönte Kinder-Lernspiel „Die Müll AG“. Aktuell forscht sie im Rahmen ihres Promotionsthemas „Langzeitanreize für partizipative Plattformen“ zu Gamification und der Rolle des eigenen Antriebs bei Partizipationsplattformen.

Prof. Dr. Michael Jäckel

Michael Jäckel ist Professor für Soziologie an der Universität Trier und ist seit 2011 ihr Präsident. Er hat mehrere Lehrbücher in seinem Fach verfasst und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Medienwirkungen“. Dabei geht es um klassische und neue Medien, aber auch die Bedeutung der Digitalisierung für Lehre und Forschung an Hochschulen spielt eine wichtige Rolle. Michael Jäckel ist Mitglied der Ständigen Kommission „Neue Medien und Wissenschaftskommunikation“ der Hochschulrektorenkonferenz, Themenpate im Hochschulforum Digitalisierung und Mitglied des Rats für Informationsinfrastrukturen. Von 2003 bis 2011 war Jäckel zudem Sprecher der Sektion „Medien- und Kommunikationssoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Prof. Dr. phil. Dorothee Meister

Prof. Dr. phil. Dorothee Meister ist Professorin für Medienpädagogik und empirische Medienforschung an der Universität Paderborn. Nach einem Studium der Pädagogik und Promotion in Erziehungswissenschaft war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Halle-Wittenberg und am Institut für Wissensmedien (iwm) in Tübingen und erwarb 2004 ihre Habilitation an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld. Dorothee Meister ist eine der beiden Vorsitzenden der „Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)“, sie gehört zu den Erstunterzeichnerinnen des „Medienpädagogischen Manifests“ der Initiative „Keine Bildung ohne Medien“. Das Manifest fordert unter anderem eine flächendeckende Medienpädagogik, die über Schulen hinaus auch Kindergärten, Hochschulen, außerschulische Lernorte und Bildungseinrichtungen für Erwachsene und Senioren einbezieht. Zu Dorothee Meisters Schwerpunkten gehören didaktisch-methodische Herausforderungen bei der Nutzung neuer Medien und die Beschäftigung mit Lernplattformen. Darüber hinaus setzt sie sich mit der Frage auseinander, welche Kompetenzen angehende Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogisch Tätige in weiteren Handlungsfeldern in einer digitalen Welt haben sollten.

Thomas Schmidt

Thomas Schmidt ist Geschäftsführer der Helliwood media & education, die ein Teil der Non-Profit-Organisation „Förderverein für Jugend und Sozialarbeit (fjs e. V.)“ ist – deren Vorstand Schmidt angehört. Der studierte Pädagoge setzt mit Helliwood und dem fjs Projekte der digitalen Bildung um, etwa „Code your Life“. Jungen und Mädchen lernen dabei Programmieren, digitale Technologien zu verstehen und sie erfahren, wie sie die digitale Welt mitgestalten können. Dabei lassen sie zum Beispiel Miniroboter zeichnen oder Botschaften über ein LED-Board laufen. Der von Thomas Schmidt maßgeblich geprägte Verein hat außerdem ein Lernzentrum für lebenslanges, individuelles und multimediales Lernen aufgebaut und mit seiner Sammlung aus mehr als 300 Exponaten der digitalen Spieleentwicklung die Ausstellung des Computerspielemuseums Berlin ermöglicht. Seine eigenen Erfahrungen in einer zunehmend digitalen Gesellschaft hat er in dem Buch „#Neuland – 40.000 Jahre Medienkompetenz“ festgehalten, das kontinuierlich in seinem Blog unter www.wapoid.de fortgeschrieben wird.