Die Ergebnisse

„Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“ – vollständige Handlungsempfehlungen

Beim dritten ZukunftsTag am 24. September 2016 kamen verschiedene Handlungsempfehlungen zusammen, die drei Clustern zugeordnet wurden:

  • Rahmenbedingungen, Regulierungsfragen, Förderansätze
  • Forschungsfragen
  • Information, Kommunikation, Debatten

Bei der ZukunftsNacht stimmten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger über 27 Handlungsempfehlungen ab. In den Oberthemen 2 und 3 gab es je nur eine Empfehlung im Cluster Information, Kommunikation, Debatten, weshalb hier nicht gewählt werden musste.

Im Folgenden finden Sie die vollständigen Abstimmungsergebnisse inklusive prozentualer Angaben.


Oberthema 1 „Was lernen wir in Zukunft?“

Rahmenbedingungen, Regulierungsfragen, Förderansätze

Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende werden kompetent beim medienbegleiteten Lernen unterstützt. (37,0%)

Familien werden dabei unterstützt, sich Medienkompetenz anzueignen. (7,4%)

Jüngere Menschen werden dabei gefördert, sich selbstständig, wertebasiert und sicher im digitalen Raum zu bewegen. (28,4%)

Berufsschulen werden bei der Kooperation unterstützt. (7,4%)

Mithilfe eines neuen Berufsfeldes werden neue und vorhandene Technologien besser in den Schulalltag integriert. (19,8%)

Forschungsfragen

Forschung zu ethischen Aspekten der Digitalisierung. (39,1%)

Fachdidaktische Forschung zur Vorbereitung eines möglichen Unterrichtsfachs „Medienkunde“. (33,3%)

Betriebliche Innovationsforschung zu Einsatz und Verbreitung neuer Technologien in Ausbildung und Betrieben. (27,6%)

Information, Kommunikation, Debatten

Eine gesamtgesellschaftliche Wertedebatte auf der Basis von Toleranz und Wertschätzung bezieht Bürgerinnen und Bürger ein. (41,9%)

Ein strukturierter Überblick zu digitalen Medienangeboten in der Aus- und Weiterbildung wird geschaffen. (43,0%)

Zeitgemäße interaktive Informationen zur Berufsorientierung werden bereitgestellt. (15,1%)


Oberthema 2 „Wie lernen wir in Zukunft?“

Rahmenbedingungen, Regulierungsfragen, Förderansätze

Lernmodule für digitale Brillen werden entwickelt. (1,2%)

Eine geförderte frei zugängliche zentrale Plattform für Lerninhalte und -instrumente erlaubt den Zugriff auf Module für individuelle Lerninhalte. (59,8%)

Durch digitale Begleitungssysteme wird die individuelle Förderung auch bildungsferner Zielgruppen unterstützt. (25,6%)

Ältere Menschen werden auf dem Weg der Digitalisierung mitgenommen. Vorschläge: „Digitaler Führerschein“ sowie „virtuelle Pflege“ i.S.v. Ambient Assisted Living. (13,4%)

Forschungsfragen

Forschung zu Möglichkeiten der Virtual/Augmented Reality zum virtuellen Nachbau von Klassenraumerfahrungen. (2,3%)

Forschung zur Erweiterung der „Gamification“ von Lernen. (17,4%)

Forschung zum richtigen Maß an individualisiertem Lernen durch digitale Systeme. (66,3%)

Forschung zur Nutzung von emotionalen Zuständen für individuelle Lernerfahrungen. Welche Rahmenbedingungen sollten für den Einsatz solcher Technologien gelten? (14,0%)

Information, Kommunikation, Debatten

Eine gesellschaftliche Debatte zu den Chancen der Digitalisierung im Umgang mit der Bildungsschere in Deutschland wird geführt.


Oberthema 3 „Wer lehrt in Zukunft?“

Rahmenbedingungen, Regulierungsfragen, Förderansätze

Die Freiheit und Produktion von Bildungsinhalten wird gefördert. (56,4%)

Lehrinstitutionen werden in die Lage versetzt, aktuelle und nachhaltige technische Ausstattung vorzuhalten. (29,5%)

Die Arbeitszeitmodelle von Lehrenden werden flexibilisiert. (14,1%)

Forschungsfragen

Forschung zu geeigneten Anreizstrukturen für die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen von Lehrkräften. (9,6%)

Forschung zur Gestaltung von Lernumgebungen der Zukunft. (26,5%)

Forschung zu Anforderungen an gute Lehrkräfte im Kontext digitaler Entwicklungen. (32,5%)

Erhebung der Bedürfnisse und Wünsche von Lernenden in Bezug auf den Einsatz digitaler Technologien. (16,9%)

Forschung zu Impulsen der Digitalisierung für eine Veränderung unseres aktuellen Schulsystems. (14,5%)

Information, Kommunikation, Debatten

Durch eine Kampagne wird zur Erhöhung der Wertschätzung des Lehrerberufs beigetragen.