Zukunft verstehen

Mit dem BMBF in die Zukunft

Was morgen kommt, kann niemand sicher sagen. Wir können aber Zukunftstrends aufspüren und ergründen, welche Herausforderungen uns künftig erwarten. Um auf mögliche Entwicklungen in der Zukunft gut vorbereitet zu sein, setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf strategische Vorausschau und einen breiten gesellschaftlichen Dialog. Dies soll helfen, die Zukunft zu verstehen und zu gestalten.

Das Bundesforschungsministerium befasst sich in vielerlei Hinsicht mit künftigen Entwicklungen, ihren Chancen und Risiken. Dabei werden mögliche Zukunftsszenarien aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und wechselseitige Abhängigkeiten dargestellt. So entsteht ein facettenreiches Bild technologischer und gesellschaftlicher Herausforderungen, das als Grundlage für weiterführende Diskussionen dient.


Zukunftsthemen diskutieren

Mit den ZukunftsForen hat das BMBF eine neue Gesprächsreihe gestartet, die Bürgerinnen und Bürger mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik in einem ergebnisoffenen Dialog über Zukunftsfragen zusammenbringt. Eingeladen zum Dialog sind interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen und Berufsgruppen. Denn nur durch unmittelbare Bürgerbeteiligung kann die Zukunftsforschung um das Erfahrungswissen der Menschen ergänzt werden.

Bildbeschreibung
Bei den ZukunftsForen entwickeln Bürgerinnen und Bürger Zukunftsideen.
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Denkmuster aufbrechen

Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für forschungs- und innovationspolitische Grundsatzent-scheidungen zu liefern, – das ist das Kernziel des Foresight-Prozesses. Mit einem Zeithorizont von bis zu 15 Jahren liefert er Informationen zu Querschnittsthemen, die jenseits aktueller Zuschnitte und Zuständigkeiten liegen. Beim zweiten Foresight-Zyklus des BMBF wurden zunächst gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick genommen. Erst später wurden diese dann mit den Potenzialen von Forschung und Entwicklung verknüpft. Der Foresight-Prozess kann so wichtige Impulse für neue Forschungs- und Innovationsstrategien geben.

Perspektiven bewerten

Die Innovations- und Technikanalyse (ITA) ist – wie der Foresight-Prozess – ein wichtiges Element der strategischen Vorausschau im BMBF. Ziel ist, mit einem Zeithorizont von bis zu fünf Jahren zukünftige Entwicklungen mit ihren Herausforderungen, Chancen und Risiken zu antizipieren. Zentral bei der ITA ist die Verknüpfung von technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit der sich daraus ergebenden politischen Relevanz. Die derzeit geförderten 25 Projekte der ITA greifen Ergebnisse des zweiten Foresight-Zyklus auf und konzentrieren sich auf bevorstehende bzw. zu erwartende Veränderungen. Das ITAFORUM, die jährliche Konferenz zur Innovations- und Technikanalyse, ist eine ideale Plattform für den inter- und transdisziplinären Wissensaustausch im Rahmen der ITA.

Zukunft verstehen führt als zentrales Portal zur Zukunftsforschung die wichtigsten Ergebnisse der ZukunftsForen, des zweiten Foresight-Zyklus und der Innovations- und Technikanalyse zusammen – mit dem Ziel, die Öffentlichkeit noch stärker bei forschungs- und innovationspolitischen Fragen und Entscheidungen einzubinden. Denn es geht um die Frage, wie wir alle in Zukunft leben werden – und wie wir in Zukunft leben wollen.