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ZukunftsMonitor: Von Robotern gepflegt werden? Für jeden Vierten vorstellbar

24.08.2015 | Jeder vierte Deutsche kann sich vorstellen, dass Roboter ihn pflegen. Zu diesem Ergebnis kommt der ZukunftsMonitor „Gesundheit neu denken“, eine repräsentative Befragung, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des ersten ZukunftsForums in Auftrag gegeben hat.

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Dass viele Deutsche insgesamt wenige Berührungsängste mit neuen Technologien im Gesundheits- und Pflegebereich haben, geht auch aus den weiteren Zahlen hervor. Besonders so genannte Wearables – also Fitnessarmbänder oder Kleidungsstücke, die Biodaten messen – nehmen die Bürgerinnen und Bürger als Chance wahr (55 Prozent).

Große Möglichkeiten messen die Befragten auch der Telepflege bei (51 Prozent), also der computergestützten Überprüfung von Gesundheitsdaten durch Hausarzt oder Pflegedienst aus der Ferne. Gleichzeitig geht aus der Umfrage hervor, dass die Bevölkerung einen hohen Anspruch an die Sicherheit von online gespeicherten Daten stellt.

„Der ZukunftsMonitor zeigt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sehr für die Gesundheitstechnologien von morgen interessieren. Ihre Sorge um mögliche Risiken belegt aber auch, dass es noch großen Forschungsbedarf gibt, um Fragen in der Anwendung zu klären und Vertrauen in neue Technologien zu schaffen. Denn Technik muss den Menschen dienen. Über Chancen und Risiken will ich mit den Bürgern ins Gespräch kommen“, sagt Bundesforschungsministerin Wanka.

Der ZukunftsMonitor basiert auf rund 1000 persönlichen Interviews, die TNS Emnid im Juli im Auftrag des BMBF durchgeführt hat.

Die Ergebnisse des ZukunftsMonitors sind unter anderen auch Thema der ZukunftsNacht am 8. September. Für den Bürgerdialog mit Ministerin Wanka im Berliner Dienstsitz des BMBF können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger derzeit online bewerben.

Erfahren Sie hier mehr über den ZukunftsMonitor.

So nehmen Sie an der ZukunftsNacht teil.