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Kreative Diskussionen zu den Gesundheitstechnologien von morgen

22.08.2015 | Was erwartet den Einzelnen und die Gemeinschaft, wenn es um Medizin, Forschung und Technik im Jahr 2030 geht? Zum ZukunftsTag am Sonnabend, den 22. August, waren rund 60 Bürgerinnen und Bürger im Berliner Bundesministerium für Bildung und Forschung zu Gast, um in verschiedenen Workshops über diese Frage zu diskutieren. Die Teilnehmenden waren eingeladen, gemeinsam mit Expertinnen und Experten einen unbefangenen Blick auf mögliche Innovationen für Deutschland zu werfen.

In ihrem Auftaktvortrag betonte die Themenpatin des ZukunftsForums „Gesundheit neu denken“, Andréa Belliger, dass sich die Anforderungen an Patienten und an Beschäftigte im Gesundheitswesen zurzeit enorm wandeln: Die Patienten beginnen sich im Internet über Erkrankungen und Therapien auszutauschen. Eine neue Qualität der Patientenkommunikation werde entscheidend sein für den Heilungsprozess. Patienten wollten zunehmend auf Augenhöhe mit ihrem Arzt sprechen und dementsprechend Einblick in Gesundheitsdaten und Befunde nehmen. Diese Entwicklung wird sich laut Belliger in den kommenden Jahren deutlich verstärken.

„Es wird Zeit, dass wir uns zusammensetzen und die Zukunft besprechen. Wir alle sind Experten, wenn es darum geht, Gesundheit neu zu denken“, sagte Belliger.

Bildbeschreibung
Teilnehmende des ZukunftsTages bei der Wahl ihrer Workshop-Themen
Copyright Thomas Köhler/phototek.net

In den Workshops diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend intensiv über Themen wie Prävention, Therapie, Rehabilitation, Pflege, Digitalisierung oder "Cyborgisierung". Nach einer ersten Runde am Vormittag und kurzer Mittagspause ging es am Nachmittag weiter. In Kleingruppen entwickelten die Teilnehmer kreative Antworten auf die Herausforderungen des Jahres 2030. Abschließend präsentierten die Gruppen ihre Empfehlungen an das Bundesministerium.

In der ZukunftsNacht am 8. September treffen sich Bürgerinnen und Bürger mit Expertinnen und Experten sowie Vertretern aus Politik und Wissenschaft erneut im Berliner Dienstsitz des BMBF. Dann geht es um die politische Dimension der ZukunftsTag-Ergebnisse. Für den ca. zweistündigen Bürgerdialog mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka können sich Interessierte registrieren.

Erfahren Sie hier mehr über den ZukunftsTag.

Lesen Sie hier den Verlauf des ZukunftsTages im Live-Ticker nach.