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"Gesundheit neu denken" – Am ZukunftsTag diskutieren Bürgerinnen und Bürger neue Perspektiven für Gesundheit und Wohlergehen

19.08.2015 | In wenigen Tagen ist es so weit: Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland treffen sich im Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), um gemeinsam über den Innovationsbedarf im Bereich Gesundheit nachzudenken. Im Mittelpunkt stehen dabei grundsätzliche Fragen: Was tut uns und unserer Gesundheit wirklich gut? Welche Technologien brauchen wir? Und woran wollen wir in Zukunft forschen? Mit dem ZukunftsTag leistet das BMBF einen Beitrag zum Bürgerdialog „Gut leben in Deutschland“ der Bundesregierung.

Unterstützt werden die über 50 Teilnehmenden der ganztägigen Veranstaltung von Expertinnen und Experten, die mögliche Zukunftsszenarien vorstellen und Auskunft in Fachfragen geben. Zu ihnen gehört die Schweizer E-Health-Forscherin Prof. Dr. Andréa Belliger, die als Themenpatin das gesamte ZukunftsForum des BMBF begleitet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMBF werden den Dialog zudem als Gastgeber und Zuhörer mitverfolgen.

Ausflugsschiffe fahren am Neubau des BMBF vorbei
Ausflugsschiffe vor dem Neubau des BMBF
Copyright BMBF/Hans-Joachim Rickel

In sechs moderierten Workshops geht es am 22. August um die Chancen der Digitalisierung in Prävention, Therapie und Pflege. "Wearables" und digitale Gesundheits-Apps kommen genauso zur Sprache wie Achtsamkeit und Entschleunigung. Die von den Teilnehmenden erarbeiteten Empfehlungen werden dem BMBF überreicht und in der ZukunftsNacht am 8. September zusammen mit der Bundesministerin Johanna Wanka im Rahmen eines Bürgerdialogs diskutiert.

Bei der Ansprache und Einladung der ZukunftsTag-Teilnehmenden wurde besonderer Wert auf Vielfalt gelegt. So konnte gewährleistet werden, dass neben einer gleichmäßigen regionalen Verteilung auch ein ausgewogenes Verhältnis aller Teilnehmenden nach Alter, Geschlecht und Bildungsgrad besteht.