Der Foresight-Prozess

Mit Foresight die Zukunft verstehen



Was wird in den kommenden Jahren Realität? Welche Chancen und welche Risiken sind damit verbunden? Und welche Entscheidungen müssen wir heute treffen, um die Zukunft aktiv zu gestalten? Wissenschaftlich fundierte Antworten liefert der Foresight-Prozess – ein Instrument der strategischen Vorausschau, das für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Orientierungshilfen bietet.

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Ablauf und Phasen der Foresight-Prozesse
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Im ersten Zyklus des Foresight-Prozesses identifizierten nationale und internationale Expertinnen und Experten nach der Analyse technologischer Trends zunächst sieben „Zukunftsfelder“ und diskutierten sie in einer Transferphase mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft. Im zweiten Zyklus lag der Schwerpunkt auf gesellschaftlichen Veränderungen, die dann erst in einem späteren Schritt mit den technologischen Möglichkeiten verbunden wurden. Daraus wurden Entwicklungstendenzen für den Zeitraum bis 2030 abgeleitet und in anschaulichen „Geschichten aus der Zukunft“ festgehalten – fiktive Kurzgeschichten aus dem Alltag im Jahr 2030.

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Im Rahmen des Foresight-Prozesses werden die Erkenntnisse über die zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderungen und die Forschungs- und Technologieperspektiven verknüpft und daraus Zukunftsszenarien abgeleitet.
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Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragte Foresight-Prozess wurde maßgeblich von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Düsseldorfer VDI Technologiezentrums und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe durchgeführt.