Der Foresight-Prozess

Der Foresight-Prozess

Entscheiden autonome Computersysteme bald darüber, wie schnell Autos im Verkehr fahren und wann ein Tarifwechsel für die Hausratversicherung ansteht? Wie beeinflusst der Trend zum Selbermachen und Tauschen die Wirtschaft? Beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger künftig an großen Forschungsprojekten? Fragen wie diese haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gestellt.



Die Zukunft sicher vorhersagen, das kann niemand von uns.

Die Zukunft sicher vorhersagen, das kann niemand von uns. Wir können uns aber die Frage stellen, welche Herausforderungen uns zukünftig erwarten. In diesem Sinne wird der Foresight-Prozess im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verstanden. Diese Vorausschau soll helfen, die Zukunft zu verstehen, zu gestalten und Forschungsprojekte für künftige Herausforderungen schon jetzt auf den Weg zu bringen.


Prof. Dr. Johanna Wanka
Bundesministerin für Bildung und Forschung


Entstanden ist eine umfassende Zusammenschau aktueller Zukunftsdebatten mit verschiedenen Entwicklungsszenarien, verknüpft mit einer Vielzahl von Forschungsfragen.

2015 ist eine Broschüre erschienen, die zentrale Ergebnisse des zweiten Foresight-Zyklus vorstellt und im Folgenden auszugsweise dargestellt wird. Für die Broschüre wurden die wichtigsten gesellschaftlichen Trends ausgewählt, Zukunftsszenarien zugespitzt und komplexe, wechselseitige Abhängigkeiten auf das Wesentliche reduziert. Damit wendet sich die Darstellung an alle, die sich zügig in die Thematik einlesen möchten. Sie vermittelt einen anschaulichen Überblick über entscheidende Erkenntnisse und offene Forschungsfragen und bietet einen guten Einstieg in die Diskussion – und sie regt zum Nachdenken an, wie wir im Jahr 2030 leben wollen.